Buk, Buk, Buk? Bitte bei der holländischen Polizei melden!

Der Informationskrieg um MH17 wurde um eine alberne Kapriole bereichert, nun muss die holländische Polizei dafür herhalten, durchsichtiger Propaganda Seriosität zu verleihen.

Vorgeblich untersucht eine „investigative Gruppe“ mehrere Szenarien für den Absturz von MH17. Dargestellt wird aber in dem Video ein ganz bestimmtes Szenario, suggestiv untermauert von einem angeblich mitgeschnittenem Telefonat, der prorussischen-Rebellen, vermutlich Material vom ukrainischen Geheimdienst.

The focus of one scenario is that the MH17 was shot down by a BUK missile system launched from the Donetsk region. … Controlled by separatists.

Listig, listig. Gesucht werden Zeugen unter anderem für einen Volvo-Truck, der praktischerweise mit einem großen gelben Schild gekennzeichnet ist, auf dem eine Telefon-Nummer steht. Für konspirative Dinge werden ja gerne Fahrzeuge mit solch eindeutigen Kennzeichnungen gewählt. Telefon-Nummer, geradezu genial.

BUK-Spazierfahrt

Die trotteligen Rebellen transportieren die heikle Ware nicht nur bei Tageslicht mit ihrem Volvo-LKW gut sichtbar durch die Gegend, sie führen dann noch ein konspiratives Gespräch übers Telefon:

BukBukBuk

Damit auch Zeugen für das gewünschte Szenario gefunden werden, spezifiziert man exakt die Route, von der man Fotos wünscht:

Such_hier_die_BUK

Wer das hier nicht als Propaganda erkennt, der soll sich mal kurz überlegen, wie eine Polizei einen „Zeugen-gesucht“-Aufruf normalerweise gestaltet und vergleiche das mit dem hier:

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Ukraine

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